Terragon-Fotografie Tips & Tricks

Shootingideen: Newcomer-Fotografen freuen sich teilweise über grundsätzliche Ideen für Ihre ersten Fotoshootings. Eine kleine Sammlung mit Anregungen sind deshalb hier zusammengestellt.

Bildaufbau: Newcomer-Fotografen fragen sich oft: Wo soll ich das Model und die Elemente auf dem Foto anordnen? Diese und andere Fragen sollen hier kurz angesprochen werden.

Posensammlung: Newcomer-Models (und auch Fotografen) finden hier eine kleine Sammlung von gängigen Posen.

Perspektivensammlung: Einige Perspektiven die der Fotograf für unterschiedliche Posen und Szenen wählen kann.

Belichtung: Das erste Shooting im Studio oder Outdoor? Tipps zum Thema Belichtung, Blitz, Softboxen, Reflektoren, Sonnenlicht, Fenster und Dauerlicht.

Kameraeinstellungen: Was bewirken die verschiedenen Einstellungen an der Kamera? Einen Überblick über die gängigen Kameraeinstellungen und deren Wirkung.

Fotograf: Vom Licht-Maler zum Art-Director

Der Begriff "Fotografie" kann sich in den zwei Teilen "Foto" und "Grafie" übersetzen lassen, was soviel bedeutet wie Licht und Malerei. Der Fotograf ist dann übersetzungsgemäß ein "Maler mit Licht".

Bei üblichen Fotoshootings in einem Studio mit weißem oder schwarzem einfarbigem Hintergrund und mehreren Studioblitzen trifft diese Bezeichnung zweifelsohne zu. Dort liegt der Schwerpunkt vor allem auf der kreativen und korrekten Ausrichtung und Einstellung der verschiedenen Lichtquellen und der daraus resultierenden Lichter und Schatten auf dem Körper des Models.

Verlässt man die standardisierte Studio-Umgebung und plant ein Shooting on-location oder outdoor, so fallen dem Fotografen diverse andere Aufgaben ergänzend zu.

Die Bedeutung des perfekten Lichtes rückt in den Hintergrund gegenüber der kreativen Planung der Outfits und der Einbeziehung der gegebenen Umgebung und gegebenenfalls Einrichtungsgegenstände. Auch die Wahl der Posen bekommt unter diesen individuellen Umständen einen höheren Stellenwert. Dabei kann und muss die Wahl der Pose und Mimik auf die vorhandenen Einrichtungsgegenstände und Situationen angepasst werden.

Da mittlerweile bereits gängige Smartphones technisch nahezu perfekte Schnappschüsse erzeugen können - für die noch vor einigen Jahren professionelle Kameras notwendig waren - liegt der Mehrwert eines Fotos für den Betrachter mittlerweile nicht mehr in der technischen Perfektion, sondern vor allem in der originellen Bildidee und im kreativen Arrangement der verschiedenen Elemente des Fotos.

Der Fotograf tritt bei einem Fotoshooting also nicht mehr nur als "technischer Profi" auf, sondern kümmert sich - ähnlich einem Autor oder Regisseur - um die gesamte Bildwirkung mit allen ihren Elementen.

Fotografie: Unendlich viele Möglichkeiten etwas richtig zu machen

Vor einiger Zeit wurde gefragt, was denn wohl der richtige Weg wäre, um optimale Fotos zu machen?

Die Frage kam von einem Programmierer, der sich neuerdings auch für die Fotografie interessiert und es gewohnt war, für ein Problem eine optimale Lösung zu programmieren.

Er nannte das Beispiel des vor vielen Jahren populären Zauberwürfels mit verschiedenen Farben und jeweils 9 Quadraten pro Fläche, die in sich beliebig zu verdrehen waren. Das Ziel ist es, alle Flächen des Würfels - durch geschicktes drehen - einfarbig zu bekommen. Dabei gab es scheinbar unendlich viele falsche Kombinationsmöglichkeiten - bis auf eine einzige richtige.

Wenn man sich jedoch die meisten anderen Entscheidungen im Leben anschaut, so bieten sich meistens diverse Möglichkeiten mit einer Entscheidung umzugehen.

Eine Entscheidung muss dann nicht zwangsläufig falsch oder richtig sein, obwohl sie den zukünftigen Weg natürlich beeinflussen und bestimmen wird.

So ähnlich verhält es sich in der Fotografie, bei der es auch nicht das "perfekte Foto" geben kann. Technisch gesehen mögen die Fotos im Laufe eines Fotografen-Lebens Stück für Stück besser werden. Den für ein Foto wichtigeren Aspekt, eine Geschichte zu erzählen und Emotionen anzusprechen, kann jedoch auch der Schnappschuss eines kompletten Amateurs.

Dieser Grundsatz gilt im übrigen nicht nur für die Fotografie, sondern auch für fast alle andere kreativen Bereiche.